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OTTO strukturiert um

Die Otto-Gruppe strukturiert sich um

Die Otto-Gruppe befindet sich auf Wachstumskurs und möchte diesen gern fortsetzen. Dafür werden deutliche Umstrukturierungen vorgenommen. Alexander Birken, der zu Beginn 2017 die Position an der Spitze des Unternehmens einnehmen wird, sieht sich sehr zuversichtlich, dass man die Dynamik nicht nur beibehalte, sondern noch erhöhen kann. Dafür ist man bereit, sich von einigen Firmen zu trennen und bei anderen Restrukturierungen vorzunehmen. Hinzu kommen deutliche Investitionen, um die Technologien voranzutreiben.

Hauptaugenmerk auf dem digitalen Geschäft

Eine der Grundsäulen des wachsenden Erfolges soll dabei das digitale Geschäft sein. Schon lange weiß man bei Otto um dessen Bedeutung und möchte hier Vorreiter in Sachen Digitalität sein. Für IT und E-Commerce halte man einen dreistelligen Millionen-Betrag bereit. Auch Birkens baldiger Vorgänger Hans-Otto Schrader, der scheidende Vorstandschef, hat hier bereits gute Vorarbeit geleistet. 12,1 Milliarden Euro Umsatz konnte im Geschäftsjahr 2015/16 erwirtschaftet werden. Dies ist ein Plus von 5,4%. Und diese Zahl umfasst noch nicht einmal die 500 Millionen Euro Erlös des 3Suisse Versandhändlers.

3Suisse ist ein Otto-Sorgenkind

Von 3Suisse will man sich bei der Otto-Gruppe trennen, da es sich um eine defizitäre Firma handelt. Von dem Verkauf des dortigen Handelsbereiches sind 1.500 Angestellte betroffen. Nicht das erste Mal, dass Firmenverkäufe stattfanden. Auch von Alba Moda und Bürgel trennte sich die Otto-Gruppe bereits. Und auch bei Sportscheck und MyToys kränkelt es noch ein wenig und die Profitabilität lässt noch auf sich warten. Dennoch schaut man positiv in die Zukunft. Ein Umsatzplus von 4% im laufenden Geschäftsjahr ist angestrebt. Wie auch im Vorjahr soll das E-Commerce dabei eine tragende Rolle spielen. So machte das Online-Geschäft im Vorjahr immerhin über die Hälfte des Erlöses aus.

Otto in Deutschland weiterhin sehr beliebt

Deutschland ohne Otto können sich die Kunden wohl kaum mehr vorstellen und bescherten dem Unternehmen ein zweistelliges Wachstum um 12,3%. Auch in den USA konnte die Handelsgruppe Crate and Barrel zulegen. Das Wachstum betrug hier etwa ein Viertel auf 1,3 Milliarden Euro.

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